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aufrichten

aufrichtig aufrichten, entlang aufrechter aufgerichteter... wo sind sie?

das narrenschiff bewegt sich aus seinen zwei beinen über die bühne des lebens spielt körperlos die rolle der unendlichkeit und fängt sich selbst als zuschauer ein. der regisseur wird zum statisten... ach so allein! ein niemand klopft der seele ins gemüt und bestürmt sie mit gefrage. verwirrt zieht die sich aus der umklammerung und kaut sich selbst in frage...

lange wähnt das bild sich so alleine, da quillt ein überlebenstrieb des körpers über alle enden und verrichtet ziele setzen zwischen gestern und morgen... alles fällt heraus und wird betrachtbar. kahl das bild sich selbst erkennt im leeren spiegel... das ist das erste siegel.

die stirn punktuell erfühlend erinnert ihn an seinen eigenen narren. ein sprung und alles ändert sich. wie war das bei den andern? ich bin du und du bist ich!

ein riss ist kein riss nur ein riss? abgeblättert kehrt es zurück in seine beine und meint es träume.

die pforten geöffnet richten sich auf die aufrechten und bilden das geleit für anderes nichts von hier und nichts von dort... verworren erscheinend liegt denken im raume, sucht erkenntnis und findet aufrecht richtendes. dann schwingt es sich in luftige höhen und liegt ankernd am leben in körpern, wird - vergeht - wird 

eine stunde nur erträumt mich, jene in der ich geboren... und doch habe ich meine mutter verloren, bevor ich sie erkannte... all ihre fragen, die die meinen sind wehen in den haaren die keine sind.

ein lächeln und eine liebe für diese welt schenk ich jedem, dem dies gefällt. das glück liegt auf der lauer und überfällt einen jeden, der arglos um die ecke schlendert. bumms schon bist reich...

am rande meiner worte richtet mein blick mir ein blinzeln aus, das mich erinnern soll an eine andere zeit. ich spüre die zeichen und richte sie auf, doch gefäss nur erkenne ich nicht... manchmal ist der narr ein armer wicht.

 

ach helft mir und helft mir nicht so steht es in einem gesicht geschrieben aus falten und augen und nasen und ohren und mündern rauscht leise das fliessen der worte ... ergiesst sich ins delta der elektronischen welt... am safri naha mene kara strima in truma seka senda ... its time to leave for now

23.10.06 21:49
 


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